Dienstag, 5. April 2016

Wieso, weshalb, warum? - Schnee an der Gitarre



Warum ich Gitarre spiele – 1. Teil
Die Qual der Wahl






Als sich meine sportliche Karriere dem Ende zuneigte (ca. mit 16 Jahren) – ich konnte alles aber nichts richtig - wurde meine Zeit aufgrund meiner Ausbildung immer knapper. Ja Bildung bindet Zeit und gibt sie auch nachher nicht mehr frei.

Ich hatte keine endlosen Nachmittage mehr Zeit mich der Körperertüchtigung und meinem Fourpack (damals noch nicht im Kühlschrank) zu widmen.

Ich brauchte ein neues Hobby: Karate (ein Sport?), Glasblasen (Gasblasen?), rhythmisches Malen (Goya?), Fussballkucken (Kuchen?), Schlagzeug oder Gitarre.

Ich brauchte ein Hobby bei dem ich mit meiner FastVokuhiLa absolut cool wirken kann.

Da ich heftigst Rockmusik hörte und ich sah, wie die Rocker die guten Frauen abbekamen (aber Bon Jovi mocht ich noch nie / Dude looks like a lady) fiel die Wahl auf ein Instrument –kein Stethoskop.
Welches sollte es sein?. Schlagzeuger sind cool. Das war meine volle Überzeugung, damals kannte ich natürlich unseren Drummer noch nicht, sonst hätte ich da meine Meinung schnell geändert. Schlagzeug macht sicher eine gute Figur (siehe Satz vorher) und da hast die ganze Zeit was zu kübeln. Allerdings brauchst auch einen schalldichten Bunker aber bei uns in der Schweiz hat ja jeder einen. Was nicht so toll ist – alleine spielen muss total öd sein.

Daher viel meine Wahl auf die Gitarre – natürlich die E-Gitarre, denn ich war ja cool. 









Ich nahm Unterricht (danke Chris) und mietete erst mal so ein Teil mit Verstärker. Wir haben ja von Mutti und Vati gelernt, nicht immer gleich reinstürzen, wer weiss ob man daran lange Spass hat (man denke an den Flötenunterricht – pfeif pfeif). Als ich langsam auf der Stufe Gary Moore angekommen war, brauchte ich eine eigene Gitarre. Ich kaufte mir Nuno Bettencourt’s Washburn. Ein heisses Teil – also die Gitarre. Er kann schon ziemlich heftig fideln darauf. Zieht Euch mal den Midnight Express oder den Flug der Hummel rein.

Nach dem ich dann viel geübt und nichts erreicht hatte (wie beim Sport), weil meine Finger viel schneller an den Bieren als auf der Saite waren, wechselte ich auf Gibson Les Paul. Bis heute ein guter Entscheid. Die Gitarre entspricht meinem robusten Gitarren spiel und verträgt auch mal Bierspritzer.


Habe ich die Entscheidung bisher bereut?

 Coming soon (wie bei Mehrteilern nächstes Weihnachten).









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